Schmunzelecke

Als ich sagte, dass ich gegen einen Großmeister spielen möchte, musst Du etwas falsch verstanden haben.

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Etwas zum Schmunzeln

Ich werde hier von Zeit zu Zeit Schachfiguren aus meiner Sammlung mit einer kleinen Story zum Schmunzeln einstellen. Viel Spaß damit.


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Seit wir ohne diese Menschen spielen,hat sich das Schachspiel deutlich verbessert…und vor allem macht es jetzt endlich Spaß !!!

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Riedlingens Zweite gewinnt sicher gegen Berghülen

Die Riedlinger mussten am Sonntag bei verschneiten Straßen nach Berghülen auf die Schwäbische Alb. Die erschwerte Anfahrt hat sich aber nicht negativ auf die Konzentration ausgewirkt. Sie gewannen das Match sicher und ungefährdet mit 2,5:5,5.

Es ging gleich sehr gut los. Michel Sauter an Brett 2 spielte die englische Eröffnung. Die Stellung war im Mittelspiel gesichert und ausgeglichen, es kam zum Abtausch mehrerer Figuren, dann machte Weiß einen Fehler, übersah die lange Diagonale von Dame und Läufer. Direkt Matt.
0:1 für Riedlingen
Jan Fuchsloch, der jüngste Spieler der heute für die Schachfreunde Riedlingen an Brett 5 antrat, konnte den Vorsprung weiter ausbauen. Sein Gegner verlor im Mittelspiel einen Turm. Diesen Vorteil setzte Fuchsloch bis ins Endspiel konsequent um. Sein Gegner gab schließlich auf.
0:2
An Brett 1 eröffnete Gerrit Steinle mit Damengambit. Sein Gegner konnte sich darauf gut einstellen, verteidigte umsichtig und die Stellung war sehr ausgeglichen, als Steinle überraschend seine Dame gegen einen Bauern zum Abtausch anbot. Dieser Zug brachte seinen Gegner völlig aus dem Konzept. Er nahm zunächst die Dame nicht und verlor dadurch einen Offizier, dann ging er entnervt vom Brett und kam erst 20 Minuten später ans Brett zurück um die angebotene Dame doch noch zu schlagen. Dadurch setzte Steinle in 2 Zügen Matt. Ein wirklich schönes Manöver.
0:3
Für Rolf App am 6.Brett lief es leider nicht so gut. Es entwickelte sich ein verbissener Kampf, bei dem App in Nachteil geriet, da er eine Qualität verlor. Er wehrte sich noch lange und brachte seine ganze Erfahrung ins Endspiel mit ein, doch sein Gegner ließ sich nicht beirren, als er schließlich einen Freibauern durchbringen würde, gab App auf
1:3
An Brett 8 kämpfte Winfried Fuchsloch für den Ausbau der Führung. Er gewann im Mittelspiel die Qualität und im weiteren Verlauf konnte er den Vorsprung um einen weiteren Bauern ausbauen. Er tauschte dann konsequent die Figuren, da sein Vorsprung dadurch immer mehr an Bedeutung gewinnen würde. Eventuell wäre ein frühzeitigeres Ende möglich gewesen, doch Fuchsloch wollte nichts riskieren und spielte fehlerfrei und geduldig, bis sein Gegner im 78. Zug chancenlos aufgab.
1:4 somit war zumindest schon ein Unentschieden gesichert.

 

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Sven Cortes am 3. Brett entwickelte auch ausgeglichen, bis er im Mittelspiel die Möglichkeit des Schlagens eines Bauern auf d4 übersah, danach war die Partie nicht mehr zu halten. Sein Kontrahent hatte den Druck im Spiel. Cortes gab schließlich auf.

2:4
Auch Stephan Schneider an Brett 4 konnte eine Qualität gewinnen. Auch er ließ sich diesen Vorteil nicht mehr nehmen und zwang seinen Gegner im Endspiel seinen letzten Offizier gegen einen Freibauern einzutauschen. Danach stand dem Sieg nichts mehr im Weg und sein Gegner gab auf.
2:5 und damit der Sieg

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Nun lief nur noch eine Partie an Brett 7. Hier kämpfte Wolfgang Wohlgemuth noch um einen weiteren Sieg. Er konnte sich eine Mehrfigur und einen vorgeschobenen Freibauern erkämpfen, ein Remis war ihm damit mindestens sicher, sein Gegner bot auch mehrfach Remis an. Doch Wohlgemuth wollte den ganzen Punkt und konnte den gegnerischen König mit König Turm und Läufer immer weiter in die Enge treiben. Im 75. Zug war dann eine Mattstellung auf dem Brett, aber die Partie hatte Kraft gekostet und nach 4,5 Stunden übersah Wohlgemuth das Matt. Danach einigten sich die Kämpfer auf ein Remis.
Endstand 2,5 : 5,5
Ein wichtiger Sieg nach der letzten herben Niederlage gegen Obersulmentingen. Die 2. Mannschaft hat mit diesem Sieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt, dem erklärten Saisonziel, getan.

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Riedlingen 2 startet mit Auftaktsieg in die neue Saison

Die zweite Mannschaft der Schachfreunde Riedlingen  ist dieses Jahr wieder mit 8 Spielern am Start. Zu Beginn ging es gegen die zweite Mannschaft aus Neu-Ulm.

An Brett 2 übersah Waldemar Kalinin nach guter Eröffnung eine Fesselung auf der Königslinie, nach einem Abtausch stand seine Dame auf verlorenem Posten, er gab sofort auf.  0-1

Stephan Schneider einigte sich an Brett 3 mit seinem Gegenspieler relativ früh auf ein Remis, allerdings stand sein Kontrahent aktiver und deshalb nahm er das Remis gerne an. 0,5-1,5

Am 4. Brett konnte Jan Fuchsloch seine Figuren etwas besser entwickeln und kam in eine aktivere Stellung, er hatte sich bereits einen Vorteil erkämpft, als sein Gegner ohne Not einen Offizier einstellte. Den Vorteil konnte Fuchsloch weiter ausbauen und setzte den Neu-Ulmer schließlich auf der Grundlinie matt. 1,5-1,5

An Brett 1 tasteten sich Gerrit Steinle und sein Neu-Ulmer Gegenüber in der Eröffnung sehr vorsichtig an die Spielweise des Anderen heran. Es war zunächst eine sehr verbaute Stellung. Steinle konnte sich dann aber einen Bauernvorteil und einen Stellungsvorteil erarbeiten. Leider unterlief ihm dann ein Fehler, der ihn einen Offizier kostete. Er machte weiter Druck auf den gegnerischen König und auch sein Gegner blieb nicht fehlerlos. Sie einigten sich auf ein leistungsgerechtes Remis. 2:2

Am 8. Brett konnte sich Winfried Fuchsloch deutliche Vorteile erspielen, er hatte zeitweilig eine Qualität mehr und dominierte die Partie, vielleicht unterlief ihm deshalb ein unnötiger Fehler, der dem Neu-Ulmer ein Matt in 2 ermöglichte. Dieser Punktverlust schmerzt, da es wie ein sicherer Sieg aussah. Riedlingen nun wieder im Rückstand 2:3

Rolf App konnte an Brett 5 seinen Kontrahenten von Beginn an unter Druck setzen. Er erkämpfte sich deutlichen Materialvorteil. Der Neu-Ulmer wehrte sich nach Kräften, doch letztlich war er aussichtslos im Hintertreffen und gab schließlich auf. Ausgleich 3-3

Nun hing alles an den Partien von Horst Lenger an Brett 6 und von Wolfgang Wohlgemuth an Brett 7, es war noch alles möglich. Beim Stand von 3:3 war in beiden Partien noch keine Entscheidung absehbar, beide Partien waren noch sehr ausgeglichen.

Die Partie von Lenger sah nach Remis aus, bei Wohlgemuth kam nach einer Abtauschaktion mehr Bewegung ins Spiel, er tauschte 3 Offiziere gegen des Gegners Dame und für einen Stellungsvorteil ein. Er konnte den Neu-Ulmer nun durch mehrere Schachgebote unter Druck halten. Durch geschicktes Stellungsspiel konnte der Gast seine Mehrfiguren immer wieder zwischen Angreifer und seinen König bringen. Dennoch konnte der Riedlinger die Bewegungsmöglichkeiten des gegnerischen Königs mehr und mehr einschränken und in ein schönes Matt zwingen. Erstmalige Führung für die Heimmannschaft 4-3.

Horst Lenger würde nun auch ein Remis für den Mannschaftssieg reichen, deshalb kämpfte sein Gegenspieler verbissen weiter. In einer normalen Situation oder zu einem früheren Zeitpunkt hätten sie sich in dieser Stellung sicher auf ein Remis geeinigt, aber nun wurde erbittert weiter gekämpft. Lenger brachte seinen Bauern auf der h-Linie offensiv nach vorne und zwang den Neu-Ulmer dazu, sich im Verteidigungsspiel auf zwei Flügel aufzuteilen. Es zeigte sich, dass ein Springer im Endspiel manchmal stärker sein kann, als ein Läufer. Es gelang ihm die Bauernstellung auf den c,d und e-Linien von hinten abzuräumen, und er war klar in Führung. Dennoch wehrte sich sein Kontrahent weiter und zwang Lenger noch lange Zeit konzentriert zu bleiben. Nachdem Lenger einen Bauern in eine Dame umwandeln konnte gab der Neu-Ulmer nach knapp 4,5 Stunden auf. Endstand 5-3

Eine starke Mannschaftsleistung mit sehr spannenden Partien bringt Riedlingen 2 den Heimsieg zum Saisonauftakt.So darf es gerne weitergehen.

Lieferten einen spannenden Endkampf (v.l. Horst Lenger, Wolfgang Wohlgemuth)

Lieferten einen spannenden Endkampf (v.l. Horst Lenger, Wolfgang Wohlgemuth)

 

 

 

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Riedlingen 2 erkämpft in Ehingen noch ein Unentschieden

Als erster beendete Jan Fuchsloch an Brett 6 sein Spiel. Er stellte in ausgeglichener Stellung ohne Not einen Läufer ein, danach gab er sofort auf, da seine Bauernstellung aufgrund des weißen Läufers seines Gegners nicht zu halten war.
1-0 Ehingen

Gerrit Steinle an Brett 2 war von Anfang an unter Druck und konnte sich zunächst nicht entwickeln. Dennoch war es ihm möglich durch eine defensive Spielweise dem Gegner keine echte Angriffsmöglichkeit zu bieten. Dadurch konnte er trotz Tempiverlusten einen Ausgleich herstellen. Anstatt zu rochieren versuchte er dann einen Damenangriff und übersah hierbei einen möglichen Gegenangriff seines Kontrahenten. Dadurch verlor er einen Offizier und kam immer weiter unter Druck. Er gab schließlich auf.

2-0

An Brett 4 konnte Rolf App im Mittelspiel einen Springer gewinnen, diesen gab er allerdings wieder ab, um sich 3 Bauern Vorteil zu erkämpfen. Im Endpiel reichte ihm dann die Bauernüberzahl, sein Gegner gab auf und Rolf App, konnte den ersten Brettpunkt für Riedlingen holen.

2-1

Auch Martin Fuchsloch konnte nach der Eröffnung eine Qualität  und daraufhin einen Offizier gewinnen. Im Endspiel konnte er dann durch einen schönen Doppelangriff auch noch den letzten Offizier seiner Gegnerin gewinnen. Sie gab daraufhin in aussichtsloser Stellung auf. Fuchsloch gleicht aus.

2-2

An Brett 1 und 5 ging es nun um Alles oder Nichts, für Michel Sauter und Wolfgang Wohlgemuth war von der Mannschaftsniederlage über ein Unentschieden bis zum Sieg alles auf dem Brett.

 

Wolfgang Wohlgemuth und sein Gegenüber kamen ausgeglichen aus der Eröffnung. Bei einem Abtausch machte der Ehinger einen Fehler, wodurch Wohlgemuth einen Offizier gewinnen konnte. In der Folge konnte er starken Druck am Königsflügel ausüben und hätte lange Zeit die Möglichkeit gehabt, eine Qualität zu gewinnen, aber er wollte lieber seine Stellung weiter verbessern. Mit einer lehrbuchmäßigen Kombination gelang ihm durch eine Fesselung ein Spieß mit dem Turm auf Dame und König. Damit war die Entscheidung gefallen, sein Gegner kämpfte noch wenige Züge und gab dann aber auf. Wenn es im Schach so etwas wie ein Tor des Tages geben würde, dann wäre diese Kombination sicherlich der Gewinner. Wohlgemuth erkämpft für Riedlingen den Punkt.

2-3

Fast zeitgleich musste Michel Sauter seine Partie aufgeben, wodurch das Mannschaftsunentschieden besiegelt war. Er verlor bei einem Angriff einen Offizier, da er mit der falschen Figur zurücknahm. Er verteidigte sich noch lange tapfer und es sah sogar so aus, als ob seinem starken Gegner (DWZ 1463, derzeit Topscorer der Liga) kein Mittel einfallen würde, um die Doppelturm- und Damenbarrikade zu durchbrechen. Letztlich gelang es ihm aber doch.

3-3

Riedlingen 2 liegt nun auf Platz 3 und spielt am letzten Spieltag gegen den Tabellenletzten.Vielleicht geht es ja noch ein bisschen nach Vorne.

Auf dem Foto sieht man Wolfgang Wohlgemuth mit seinem Ehinger Gegenspieler kurz nach seiner schönen Kombination.

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E-Klasse Süd weiterhin Tabellenführer

Die 3. Riedlinger Schachmannschaft hat in einer Jugendbesetzung durch ein gutes Remis gegen die Ertinger Jugend den ersten Tabellenplatz behauptet. Bei noch zwei ausstehenden Spielen gegen Wangen und Lindau ist der Klassenerhalt gesichert.

Beim entscheidenen Spitzenspiel auswärts gegen den direkten Verfolger Lindau würde ein Remis schon reichen, um den ersten Tabellenplatz abzusichern. Das letzte Spiel gegen Wangen, momentan Tabellenletzter, dürfte von der Spielstärke her gesehen wohl sicher gewonnen werden können.

Somit wäre ein Aufstieg in die D-Klasse möglich. Voraussetzung ist aber dann noch, dass das Platzierungsspiel gegen den Tabellenführer der Staffel Nord gewonnen würde.

Tabelle E-Klasse

 

 

 

 

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Riedlingens Zweite gewinnt das Ausswärtsspiel gegen Obersulmentingen 4

Für Wolfgang Wohlgemuth war es ein ruhiger Sonntag. Er gewann sein Spiel kampflos, da sein Gegner nicht erschienen ist. 0:1.

Rolf App erwischte leider keinen guten Tag. Im Mittelspiel war seine Dame so in Bedrängnis geraten, dass er einen Qualitätsverlust hinnehmen musste. Diesen Rückstand konnte er nicht mehr wettmachen. Er verlor das Spiel. 1:1

Martin Fuchsloch spielte gegen eine Frau, was im Turnierschach leider immer noch nicht so häufig vorkommt. Bis zum Mittelspiel war alles ausgeglichen. Dann gab Fuchsloch die Dominanz ums Mittelfeld auf und kam in der Folge am Königsflügel in Bedrängnis. Er entschied sich für einen fehlerhaften Bauernzug und lief dadurch in eine Bauerngabel. Er gab kurz darauf auf. 1:2

Gerrit Steinle hatte zu Beginn große Mühe, sich einen Vorteil herauszuspielen. Langsam aber stetig konnte er mehr Druck aufbauen, dadurch unterlief seinem Kontrahenten ein Denkfehler, er positionierte seine Dame falsch. Steinle konnte mit Schachgebot und gleichzeitigem Damenangriff die Qualität gewinnen. In der Folge gelang ihm noch eine Springergabel auf König und Turm, daraufhin gab sein Gegner auf. Ausgleich 2:2

Michel Sauter lag zunächst etwas zurück, er hatte 2 Bauern Rückstand, hatte aber mehr Druck im Mittelfeld und konnte dadurch einen Offizier gewinnen. Er spielte überlegt und kontrolliert weiter und lief schlussendlich am Damenflügel mit 2 Freibauern, unterstützt durch einen Turm auf die Grundlinie zu. Der Obersulmentinger gab schließlich auf. Führung 2:3

Durch eine zögerliche Figurenentwicklung konnte Horst Lenger nicht alle schweren Figuren am Spiel beteiligen, die Absicherung hatte für ihn zunächst den Vorrang. Trotzdem konnte er, erleichtert durch einen Figurengewinn, seine Positionen absichern und ausbauen. Im 25. Zug hätte er bereits alles klar machen können, übersah aber ein mögliches Matt, so hat er durch das folgende Doppelschach zwar eine weitere Figur gewonnen, aber eben noch nicht das Spiel. Aber nach einem Damentausch, der Lenger weitere Vorteile brachte, hat der Mitspieler aufgegeben. Endstand 2:4 und damit Auswärtssieg.

Die Riedlinger verbessern sich in der Tabelle auf Platz 3 und sind Punktgleich mit dem Tabellenzweiten Westerstetten 1. Gerrit Steinle überwintert mit 3 Punkten aus 3 Spielen auf Platz Zwei der Topscorerliste der Liga.

Am 24. Januar geht es dann gegen Ehingen 2

Hier geht es zur aktuellen Tabelle:

http://ergebnisse.svw.info/show/2015/1657/

 

 

 

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Riedlingens Zweite bezwingt den Tabellenführer

 

Nachdem die Riedlinger in der ersten Runde nach einer 2,5 zu 0,5 Führung schließlich doch noch verloren, wollten sie heute gegen den Tabellenführer Westerstetten etwas gut machen.                                                                                                                                                 An Brett 6 spielte Wolfgang Wohlgemuth gegen einen sehr jungen Kontrahenten. Er konnte den gegnerischen Königsflügel öffnen, verlor hierbei allerdings die Qualität. Danach wurde er durch einen Bauernvorstoß mit mehrfachem Schachgebot stark unter Druck gesetzt. Etwas überraschend einigten sie sich zu einem frühen Zeitpunkt auf Remis. Aus Sicht der Spieler war durch die Bauernstruktur kein Durchkommen mehr. Spielstand 0,5:0,5.                                                                                                                                                       Gerrit Steinle opferte an Brett 2 einen Bauern, um mehr Druck auf das Mittelfeld zu erlangen. Durch den Stellungsvorteil konnte Steinle zwei Offiziere gleichzeitig in Bedrängnis bringen und den Bauernnachteil schnell wieder aufholen. Er konnte den Druck immer weiter erhöhen. Eine schöne Springergabel, ermöglicht durch einen gefesselten Damenbauer, führte zur Entscheidung. Steinle setzte im 32. Zug matt.                 1,5:0,5.                                                                                                                                                         Rolf App an Brett 3 spielte von Beginn an sehr offensiv und setzte seinen Gegner frühzeitig unter Druck. Der Westerstettener entwickelte abwartenden Gegendruck, stellte hierbei aber seine Dame vor den König. App konnte den Läufer gedeckt in die Diagonale stellen und die Dame dadurch gewinnen. Dies führte schließlich auch zum Sieg.                                  Wieder 2,5:0,5 bei noch drei offenen Partien.                                                                                   Stephan Schneider an Brett 4 sorgte dann für die Entscheidung. Konzentration des Spiels auf den komplett geöffneten Damenflügel, Schneider erhöhte dort durch ein Bauernopfer den Druck. Sein Gegner übersah dann die lange Diagonale, dadurch konnte Schneider den gegnerischen Turm erobern. Diesen Vorteil spielte er konsequent weiter. In aussichtsloser Position gab sein Gegner auf.                                                                                                               3,5:0,5.                                                                                                                                                       Mit Verspätung nahm Stefan Kreutzer sein Spiel auf. Er übernahm mit Schwarz frühzeitig die Initiative. Die Partie war lange Zeit ausgeglichen. Gegen Ende unterlief Kreutzer unter Zeitdruck ein Fehler. Er stellte seinen Turm ein und gab danach auf.                                          3,5:1,5.                                                                                                                                                        Martin Fuchsloch an Brett 4 eröffnete passiv, entwickelte seine Figuren aber stetig. Er konnte seine Türme in eine Linie stellen. Zu diesem Zeitpunkt war er leicht in Vorteil.         Nach langem ausgeglichenen Spiel gelang es seinem Gegenspieler den Druck auf den Königsflügel immer weiter zu erhöhen. Seine Deckung brach auf, dadurch wurde er schließlich besiegt.                                                                                                                                   Endstand 3,5:2,5 und damit der Heimsieg. Letztlich kann man sagen, dass das frühzeitige Remis von Wohlgemuth das Zünglein an der Waage war.

Aufgrund der geringen Brettpunkte teilt sich Riedlingens Zweite mit Obersulmentingen trotz des Sieges den Vorletzten Tabellenplatz.

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Riedlingens zweite Mannschaft startet mit einer knappen Niederlage gegen Jedesheim in die neue Saison

Rolf App am zweiten Brett bringt die Riedlinger gegen DWZ 1314 mit einem Grundlinienmatt durch seine Dame mit 0:1 in Führung. Gerrit Steinle konnte an Brett 1 gegen DWZ 1329 bereits in der Eröffnung einen Bauern Vorteil erlangern. In der Folge gewann er noch die Qualität. Nachdem er beim Übergang zum Endspiel einen weiteren Offizier erlangen konnte, gab sein Gegner auf. 0:2. Jan Fuchsloch an Brett 5 gegen DWZ 1125 hatte in sehr ausgeglichener Stellung, Qualität gegen Mehrbauern, in der für beide Spieler noch alles möglich war, aber auch für beide ein Risiko beinhaltete, ein Remis geboten, sein Gegner nahm gerne an. 0,5:2,5. Winfried Fuchsloch an Brett 6 konnte seinen Gegner mit DWZ 914 in der Königsecke einsperren. In deutlich besserer und aktiverer Stellung stellte er leider ohne Not seine Dame ein. Dies ist sicher noch seiner Turnierunerfahrenheit geschuldet, mit mehr Routine hätte er die Partie sicher gewonnen. Sehr schade. 1,5:2,5. Wolfgang Wohlgemuth an Brett 4 kämpfte sehr lange gegen DWZ 1175. Er spielte einen sehr offensiven und guten Angriff auf den König seines Widersachers, diesem gelang aber eine gute Verteidigung und er konnte seinerseits zwei angreifende Offiziere gleichzeitig bedrohen. Dadurch kam Wohlgemuth in Figurennachteil. Er kämpfte aber verbissen weiter und konnte sich noch lange halten, letztlich konnte er den Nachteil aber nicht mehr ausgleichen. 2,5:2,5. Jetzt hing alles an der Partie von Georg Pfaff, der sich gegen DWZ 1284 sehr gut schlug, einen angfänglichen Bauernnachteil konnte er wieder ausgleichen. Die Partie war über 4 Stunden absolut ausgeglichen, dann konnte sein Kontrahent einen Damenangriff spielen, Georg Pfaff sah darauf keinen Ausweg und gab etwas zu früh auf. In der Analyse zeigte sich, dass er sich noch hätte befreien können, allerdings mit Materialverlust. 2,5:3,5                                         Jedesheim hat somit den anfänglichen Riedlinger Vorsprung noch gedreht.

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Thomas Kromer Vereinsmeister 2014/15 des SF Riedlingen

Siegerehrung VT 2014-15Artikel VT2014-15

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